Herr Meyer, welche Herausforderungen oder Bedürfnisse aus Ihrem Unterrichtsalltag haben Sie dazu bewegt, digitale Lerninhalte und Lernpfade mit dem Creator zu entwickeln?
Ich unterrichte seit vielen Jahren die Berufe Polymechaniker/-in und Konstrukteur/-in. Gemäss meinen Erfahrungen ist es entscheidend, dass der Unterricht vielseitig ist und sich möglichst nah an der Lebens- und Arbeitswelt der Lernenden orientiert. Gleichzeitig stelle ich fest, dass sich das Lernverhalten stark verändert hat. Die Lernenden von heute haben ein anderes Lernverhalten als früher – das Lernen ist insgesamt digitaler geworden. Mit dem Creator von techLEARN habe ich eine einfache Möglichkeit, meine Unterrichtsunterlagen und Lernpfade attraktiv und zeitgemäss zu gestalten.
Die neue Berufsbildungsrevision verändert die Anforderungen an den Unterricht an Berufsfachschulen deutlich – insbesondere in den Bereichen Kompetenzorientierung, Lernortkooperation und digitale Lernformen. Wie unterstützt Sie techLEARN dabei, diese Veränderungen im Unterricht praxisnah umzusetzen?
Die Berufsrevision ist für mich in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung – gleichzeitig sehe ich darin aber auch eine grosse Chance. Besonders wichtig finde ich, dass man die neuen Anforderungen lernortübergreifend angeht und gemeinsam Lösungen entwickelt. Durch die Reform hat sich die Zusammenarbeit zwischen den Lernorten deutlich verstärkt. Wir werden unsere Lerninhalte gemeinsam in techLEARN erstellen und teilen. So profitieren wir alle voneinander. Gerade für Lehrpersonen, die neu in den Beruf einsteigen, ist das ein grosser Vorteil. Aber auch wir Erfahrenen gewinnen viel dazu, weil wir voneinander lernen können.
«Die didaktische Aufbereitung muss vor der eigentlichen Erstellung der Inhalte erfolgen.»
Welche Vorteile erleben Sie bei der Arbeit mit dem Creator?
Ich arbeite seit ein paar Monaten mit dem Creator von techLEARN. Was mich sofort überzeugt hat, sind die vielfältigen Möglichkeiten, Unterrichtsinhalte zu erstellen. Die Arbeit damit ist sehr intuitiv. Eines bleibt für mich jedoch zentral: Die didaktische Aufbereitung muss vor der eigentlichen Erstellung der Inhalte erfolgen. Der Creator ist ein Werkzeug – die didaktische Planung passiert im Voraus. Bei der Umsetzung bietet das Tool viele Gestaltungsmöglichkeiten, in die man die eigene Kreativität einbringen kann. Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass die Inhalte übersichtlich, verständlich und einheitlich bleiben.
Welches persönliche Fazit ziehen Sie nach Ihrer bisherigen Arbeit mit digitalen Lernpfaden und Lernmedien im Creator?
Für mich ist das ein neuer Weg, eigene Inhalte einfach und in ansprechender Form für die Lernenden zu erstellen und diese gleichzeitig mit Kolleginnen und Kollegen zu teilen. Diese Art zu arbeiten, erlebe ich als sehr motivierend und inspirierend.
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