Swissmem Berufsbildung Berufsrevisionen Wo stehen wir? Was braucht es? Die Sicht der PrÀsidenten

Wo stehen wir? Was braucht es? Die Sicht der PrÀsidenten

Wir haben Swissmem-PrĂ€sident Martin Hirzel und Swissmechanic-PrĂ€sident Nicola Tettamanti zur Berufsrevision, den aktuellen Herausforderungen und den Chancen befragt. Im Interview bezeichnen sie die Berufsrevision als grossen Schritt fĂŒr den Nachwuchs − und Zukunftsprojekt fĂŒr die ganze Branche.

FĂŒr Swissmem-PrĂ€sident Martin Hirzel zeigt sich, dass die Zusammenlegung der beruflichen Grundbildung ein Erfolg ist und die Entwicklungsarbeiten wesentlich beschleunigt werden konnten. Er ist sich aber auch bewusst, dass der Zeitdruck nach wie vor sehr hoch ist. «Die Ausrichtung stimmt. Jetzt gilt es zusammenzustehen und gemeinsam die Revision ins Ziel zu bringen», erklĂ€rt er. 

Die Revision der Grundbildungen stĂ€rke die WettbewerbsfĂ€higkeit der Industrie, so Hirzel. Er zeigt sich ĂŒberzeugt: «Unsere duale Bildung lĂ€sst sich nicht so einfach kopieren». FĂŒr die Zukunft wĂŒnscht sich der Swissmem-PrĂ€sident, dass sich die Unternehmen so stark wie bisher fĂŒr den Nachwuchs engagieren.

Auch Swissmechanic-PrĂ€sident Nicola Tettamanti betont die starke Vernetzung der Berufsrevision. Er erachtet die Digitalisierung der Lernpfade und die neuen Plattformen als wichtigen Entwicklungsschritt fĂŒr eine zeitgemĂ€sse Ausbildung.

«Man sieht und spĂŒrt die Synergien der Zusammenarbeit», freut sich Tettamanti zur Zusammenlegung der beruflichen Grundbildung der beiden VerbĂ€nde. «Die Bilanz ist klar positiv.» Nun gelte es, die gemeinsame Energie zu nutzen und die Berufsbildung weiter zu bringen. Die Berufsrevision Futuremem sieht Tettamanti als wichtige Antwort fĂŒr die Sicherung der FachkrĂ€fte und damit die ZukunftsfĂ€higkeit der Unternehmen.

Letzte Aktualisierung: 19.05.2026