Swissmem Berufsbildung Aktuelles Breit angelegte Markt- und Berufsfeldanalyse f├╝r die MEM-Industrie

Breit angelegte Markt- und Berufsfeldanalyse f├╝r die MEM-Industrie

Die Schweizerische Kommission f├╝r Berufsentwicklung und Qualit├Ąt der MEM-Branche (SKOBEQ-MEM) hat den Start des Projektes ┬źFUTURE MEM┬╗ im Oktober 2018 freigegeben. Das Grossprojekt steht unter der Federf├╝hrung der Tr├Ągerverb├Ąnde Swissmem und Swissmechanic. Als erster Schritt wird im April dieses Jahres eine breit angelegte Markt- und Berufsfeldanalyse durchgef├╝hrt.

An der Sitzung der SKOBEQ-MEM vom 30. Oktober 2018 wurde dem Antrag von Swissmem und Swissmechanic entsprochen, die 8 technischen MEM-Berufe unter dem Projektnahmen ┬źFUTURE MEM ÔÇô f├╝r die Zukunft qualifiziert┬╗ zu ├╝berpr├╝fen. Ziel ist es, mit den ├╝berarbeiteten beruflichen Grundbildungen im August 2023 starten zu k├Ânnen. In der SKOBEQ- MEM sind Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, das Staatssekretariat f├╝r Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), Vertreter der kantonalen Berufsbildungs├Ąmter, der Berufsfachschuldirektoren und Berufsfachschullehrer vertreten. Die SKOBEQ-MEM ist oberstes Steuerungsorgan des Projektes und wird durch Frau Dr. Sonja Studer (Pr├Ąsidentin), Swissmem und Herrn Dr. J├╝rg Marti (Vizepr├Ąsident), Swissmechanic pr├Ąsidiert. Das Projekt Future MEM wird von Arthur Gl├Ąttli, Swissmem, und Roland Stoll, Swissmechanic, geleitet. Mit der operativen Projektleitung wurde J├Ârg Aebischer, Gesch├Ąftsinhaber der Firma eduxept AG, beauftragt. In der n├Ąchsten Phase der Projektorganisation wird eine Begleitgruppe aus Betriebsvertretern konstituiert und die Arbeitsgruppen der einzelnen Berufsgruppen bzw. Kompetenzfelder zusammengestellt.

Um die eigentliche Entwicklungsarbeit beginnen zu k├Ânnen, wird dem SBFI Ende 2019 / Anfang 2020 ein Vorticketantrag eingereicht. Als Vorarbeit dazu wird eine umfassende Markt- und Berufsfeldanalyse bei den Mitgliedfirmen von Swissmem, Swissmechanic und weiteren Verb├Ąnden der MEM-Branche durchgef├╝hrt. Bei dieser Analyse geht es darum, die zuk├╝nftigen Bed├╝rfnisse jener Unternehmen abzuholen, welche die zuk├╝nftigen Fachleute ausbilden und anstellen werden. Die Umfrage bei diesen Firmen wird durch das Meinungsforschungsinstitut gfs.bern durchgef├╝hrt. Die Umfrage wird in enger Zusammenarbeit mit Swissmem und Swissmechanic konzipiert, durchf├╝hrt und auswertet.

In dieser ersten Analysephase geht es darum, die zuk├╝nftigen T├Ątigkeitsfelder der Unternehmen und der damit zusammenh├Ąngenden Kompetenzanforderungen an ihre Mitarbeitenden zu erfahren. Es geht in dieser Phase noch nicht um die einzelnen fachlichen Elemente der zuk├╝nftigen Ausbildungen. Diese werden sp├Ąter erhoben. Die Berufsfeldbefragung vom April dieses Jahres richtet sich an das obere Management der Mitgliedunternehmen. Wir bitten Sie, die Beantwortung der online-Umfrage engagiert zu unterst├╝tzen bzw. das Management Ihrer Firma auf die Wichtigkeit des Projektes hinzuweisen. Es ist f├╝r das ganze Reformprojekt von entscheidender Bedeutung, dass wir die Bed├╝rfnisse der Firmen in ihrer ganzen Breite und Diversit├Ąt erfahren. Aufbauend darauf werden sowohl das Ausbildungsmodell wie auch die Inhalte der k├╝nftigen beruflichen Grundbildungen der MEM-Branche gestaltet werden. Und diese bilden das Fundament des Industrieplatzes Schweiz.

Auskunft erteilt:

Arthur Gl├ĄttliSwissmechanic Schweiz
Swissmem BerufsbildungKommunikation
Br├╝hlbergstrasse 4Felsenstrasse 6
8400 Winterthur8570 Weinfelden
Tel.: 052 260 55 00Tel.: 071 626 28 00
E-Mail: a.glaettli@swissmem.chE-Mail: kommunikation@swissmechanic.ch

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Letzte Aktualisierung: 05.03.2019