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WorldSkills Sâo Paulo 2015

Das Automatikerteam mit Silvano Mani und Tobias Blum gewinnt Silber, der Elektroniker Mario Noseda darf eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen. Das Swissmem-Team konnte sich damit wie schon in den Vorjahren erfolgreich an der Weltspitze behaupten. Mit den WorldSkills sind gestern in São Paulo die grössten Berufsweltmeisterschaften, die je ausgetragen worden sind, zu Ende gegangen.

Grund zum Jubeln für das Swissmem-Team in Brasilien: Umrahmt von einer farbenfrohen Show und Samba-Rhythmen durfte es gestern an den WorldSkills zwei Medaillen und ein Diplom entgegen nehmen.

Die Podestplätze hatten sich die Teilnehmer zwar erhofft, aufgrund der sehr starken Konkurrenz vor allem aus Asien und Brasilien waren sie am Ende aber doch ein wenig überrascht. «Während der vier Wettbewerbstage haben wir stets auf die Qualität geachtet und uns vom Tempo anderer asiatischer Teams nicht beirren lassen», meint Silvano Mani vom Automatikerteam. «Wir sind sehr froh, dass sich dies am Ende ausbezahlt hat.»

Auch der Elektroniker Mario Noseda zeigte sich zufrieden: «Die Spitze war sehr nahe beisammen. Erhofft hatte ich mir im Vorfeld zwar eine Medaille, nach vier intensiven Tagen habe ich aber nicht mehr wirklich damit gerechnet.»

Die Resultate des Swissmem-Teams im Überblick

Silber
Automatiker/in EFZ (Zweierteam)
Silvano Mani, zb Zentralbahn AG, Stansstad (NW), wohnhaft in 3754 Diemtigen (BE)
Tobias Blum, Ammann Schweiz AG, Langenthal (BE), wohnhaft in 4932 Lotzwil (BE)

Bronze
Elektroniker/in EFZ
Mario Noseda, msw, Winterthur (ZH),wohnhaft in 8400 Winterthur (ZH)

Diplom
Konstrukteur/in EFZ
Michael Ottiger, RUAG Schweiz AG - RUAG Aviation, Emmen (LU),
wohnhaft in 6023 Rothenburg (LU)

Die guten Resultate stellen der dualen Bildung in der MEM-Branche ein gutes Zeugnis aus und setzen die Reihe erfolgreicher WorldSkills-Teilnahmen fort. Seit der ersten Teilnahme an Berufs-Weltmeisterschaften im Jahr 1997 durfte das Swissmem-Team stets mit mindestens einer Medaille nach Hause reisen.

Im Gegensatz zu vielen asiatischen Ländern, die ihre Teilnehmer in speziellen Camps auf die Weltmeisterschaften vorbereiten, eignen sich die Schweizer Jugendlichen ihr Können primär bei ihrer täglichen Arbeit in den Betrieben an. Das gute Abschneiden an den Weltmeisterschaften ist daher nicht nur ein Ergebnis individueller Spitzenleistungen, sondern zeugt auch von der breiten Qualität in den industriellen Berufsausbildungen.

«Die Teilnehmer haben eine tolle Leistung gezeigt», meint Paul Hüppi, Leiter WorldSkills bei Swissmem. «Nicht hoch genug einschätzen darf man aber auch das Engagement der Experten, Coaches und Ausbildungsbetriebe.» 

Die WorldSkills in São Paulo haben insgesamt aufgezeigt, dass die Weltspitze breiter geworden ist. In der Nationenwertung rutschte die Schweiz vom zweiten Platz, den sie im Jahr 2013 in Leipzig erringen konnte, auf den vierten Platz ab. Sie bleibt damit aber die beste europäische Nation.

Viele Schulklassen und Unterstützer

Mit insgesamt fast 1200 Teilnehmenden aus 58 Nationen und Regionen, die sich in 50 Disziplinen massen, waren die WorldSkills in São Paulo die grössten Berufsweltmeisterschaften, die je ausgerichtet worden sind. Rund 200'000 Besucher – darunter sehr viele Schulklassen – besuchten während der Wettkampftage das Messegelände in São Paulo. Besonders zahlreich waren auch die Schweizer Fans, welche das Swiss Team während der vier Wettbwerbstage unterstützten.

Mit ihren Leistungen haben die jungen Berufschampions bewiesen, dass die Ausbildungen in den MEM-Berufen Spitzenklasse sind.

Der nachfolgende Film lässt die Stimmung und den Einsatz des Swissmem-Teams in Brasilien noch einmal aufleben.

 

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Letzte Aktualisierung: 16.04.2019