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Vorbereitung für die nächste Überprüfung der technischen MEM-Berufe

24.09.18

Die Vorbereitungen für die nächste Überprüfung der technischen MEM-Berufe sind im Gange. Die Trägerverbände Swissmem und Swissmechanic erarbeiten gemeinsam die finanzielle und organisatorische Grundlage für dieses Grossprojekt. Ziel ist es, die MEM-Berufe an die technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung anzupassen.

Die Berufe Automatiker/in, Automatikmonteur/in, Elektroniker/in, Polymechaniker/in, Produktionsmechaniker/in und Konstrukteur/in mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis wie auch der Beruf Mechanikpraktiker/in mit eidgenössischem Berufsattest wurden in der Berufsreform 2009 neugestaltet sowie im Jahr 2016 leicht angepasst und durch die Massnahmen im Jugendschutz ergänzt. Im Jahr 2012 wurde der Beruf des Anlagen- und Apparatebauers reformiert. Die technologische und gesellschaftliche Entwicklung schreitet aber rasch voran, sodass sich eine grundlegendere Überarbeitung der erwähnten Berufe aufdrängt. Aspekte wie – Digitalisierung, maschinelles Lernen, Robotik, horizontale und vertikale Vernetzung der Wertschöpfungsprozesse, neue Fertigungsverfahren, Mikrotechnologie, neue Lehr- und Lerntechniken, demografische Entwicklung, Schwierigkeiten, die Lehrstellen mit geeigneten jungen Menschen zu besetzen, tiefe Frauenrate in den technischen Berufen – sind nur einige Stichworte zur Thematik.

 

Swissmem und Swissmechanic sind daran, die finanziellen und organisatorischen Grundlagen für das erwähnte Projekt zu schaffen. Die beiden Verbände werden in einer gemeinsamen Medienmitteilung über das Projekt informieren, sobald die entsprechenden Vereinbarungen abgeschlossen sind.

 

Die beiden Verbände werden an der nächsten Sitzung der Schweizerischen Kommission für Berufsentwicklung und Qualität der MEM-Branche (SKOBEQ-MEM) Ende Oktober 2018 den Antrag stellen, den Überprüfungsprozess starten zu können.

 

Der Prozess der Berufsüberprüfung wird anschliessend gemäss des Handbuches der Berufsentwicklung des SBFI durchgeführt. Alle Bildungspartner und Landesteile werden in den Prozess mit einbezogen. Der Prozess ist ergebnisoffen; es gibt gegenwärtig noch keinerlei Festlegungen bezüglich allfälliger Veränderungen der Ausbildungssystematik, der Berufsbilder oder der Ausbildungsinhalte.

 

Kontakt:

Swissmem Berufsbildung

Arthur Glättli

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Tel.: 052 260 55 00

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