Breit angelegte Markt- und Berufsfeldanalyse für die MEM-Industrie :: Swissmem Berufsbildung - Engagiert für den Nachwuchs

Breit angelegte Markt- und Berufsfeldanalyse für die MEM-Industrie

05.03.19

Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität der MEM-Branche (SKOBEQ-MEM) hat den Start des Projektes «FUTURE MEM» im Oktober 2018 freigegeben. Das Grossprojekt steht unter der Federführung der Trägerverbände Swissmem und Swissmechanic. Als erster Schritt wird im April dieses Jahres eine breit angelegte Markt- und Berufsfeldanalyse durchgeführt.

An der Sitzung der SKOBEQ-MEM vom 30. Oktober 2018 wurde dem Antrag von Swissmem und Swissmechanic entsprochen, die 8 technischen MEM-Berufe unter dem Projektnahmen «FUTURE MEM – für die Zukunft qualifiziert» zu überprüfen. Ziel ist es, mit den überarbeiteten beruflichen Grundbildungen im August 2023 starten zu können. In der SKOBEQ- MEM sind Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), Vertreter der kantonalen Berufsbildungsämter, der Berufsfachschuldirektoren und Berufsfachschullehrer vertreten. Die SKOBEQ-MEM ist oberstes Steuerungsorgan des Projektes und wird durch Frau Dr. Sonja Studer (Präsidentin), Swissmem und Herrn Dr. Jürg Marti (Vizepräsident), Swissmechanic präsidiert. Das Projekt Future MEM wird von Arthur Glättli, Swissmem, und Roland Stoll, Swissmechanic, geleitet. Mit der operativen Projektleitung wurde Jörg Aebischer, Geschäftsinhaber der Firma eduxept AG, beauftragt. In der nächsten Phase der Projektorganisation wird eine Begleitgruppe aus Betriebsvertretern konstituiert und die Arbeitsgruppen der einzelnen Berufsgruppen bzw. Kompetenzfelder zusammengestellt.

 

Um die eigentliche Entwicklungsarbeit beginnen zu können, wird dem SBFI Ende 2019 / Anfang 2020 ein Vorticketantrag eingereicht. Als Vorarbeit dazu wird eine umfassende Markt- und Berufsfeldanalyse bei den Mitgliedfirmen von Swissmem, Swissmechanic und weiteren Verbänden der MEM-Branche durchgeführt. Bei dieser Analyse geht es darum, die zukünftigen Bedürfnisse jener Unternehmen abzuholen, welche die zukünftigen Fachleute ausbilden und anstellen werden. Die Umfrage bei diesen Firmen wird durch das Meinungsforschungsinstitut gfs.bern durchgeführt. Die Umfrage wird in enger Zusammenarbeit mit Swissmem und Swissmechanic konzipiert, durchführt und auswertet.

 

In dieser ersten Analysephase geht es darum, die zukünftigen Tätigkeitsfelder der Unternehmen und der damit zusammenhängenden Kompetenzanforderungen an ihre Mitarbeitenden zu erfahren. Es geht in dieser Phase noch nicht um die einzelnen fachlichen Elemente der zukünftigen Ausbildungen. Diese werden später erhoben. Die Berufsfeldbefragung vom April dieses Jahres richtet sich an das obere Management der Mitgliedunternehmen. Wir bitten Sie, die Beantwortung der online-Umfrage engagiert zu unterstützen bzw. das Management Ihrer Firma auf die Wichtigkeit des Projektes hinzuweisen. Es ist für das ganze Reformprojekt von entscheidender Bedeutung, dass wir die Bedürfnisse der Firmen in ihrer ganzen Breite und Diversität erfahren. Aufbauend darauf werden sowohl das Ausbildungsmodell wie auch die Inhalte der künftigen beruflichen Grundbildungen der MEM-Branche gestaltet werden. Und diese bilden das Fundament des Industrieplatzes Schweiz.

 

Auskunft erteilt:

 

Arthur GlättliSwissmechanic Schweiz
Swissmem BerufsbildungKommunikation
Brühlbergstrasse 4Felsenstrasse 6
8400 Winterthur8570 Weinfelden
Tel.: 052 260 55 00Tel.: 071 626 28 00
E-Mail: a.glaettli@swissmem.chE-Mail: kommunikation@swissmechanic.ch