Ausbilden lohnt sich! :: Swissmem Berufsbildung - Engagiert für den Nachwuchs

Ausbilden lohnt sich

Sieben gute Gründe, Lernende auszubilden

  1. Die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für jedes Unternehmen ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Ausbildung qualifizierter Nachwuchskräfte sichert die Wettbewerbsfähigkeit und damit die Zukunft des Unternehmens und der Branche.
  2. In Lernende zu investieren, zahlt sich bereits während der Lehre aus: Lernende leisten auch produktive Arbeit.
  3. Die Ausbildung junger Berufsleute sichert dem Unternehmen eine ausgewogene Altersstruktur und trägt zu einem guten Betriebsklima bei.
  4. Die firmeneigene Berufsausbildung kann rasch und flexibel auf veränderte Bedürfnisse des Unternehmens ausgerichtet werden. Lernende erwerben genau jene Kompetenzen, die für die Firma von Bedeutung sind.
  5. Die Ausbildung von Lernenden stärkt das Image des Unternehmens bei Kunden und in der Öffentlichkeit.
  6. Die Berufslehre ist eine ideale Nachwuchsquelle für Fachhochschulen, Technikerschulen, Swissmem Academyn usw. Die hohe Identifikation von Lernenden mit ihrer Lehrfirma begünstigt den späteren Wiedereintritt ins Berufsleben.
  7. Die duale bzw. triale Berufsausbildung ist qualitativ besser, bedarfsgerechter, praxisbezogener, flexibler und kostengünstiger als rein schulische Systeme. Mit der Ausbildung von Lernenden sichern die Unternehmen den Fortbestand des schweizerischen Berufsbildungssystems und übernehmen damit eine wichtige gesellschaftliche Verantwortung.

Anforderungen an die Lehrbetriebe

Das neue Berufsbildungsgesetz vom 13. Dezember 2002 (nBBG) und die Verordnung über die berufliche Grundbildung für die einzelnen Berufe vom 1. Januar 2004 (nBBV) legen die Voraussetzungen fest.

 

Hier die wichtigsten Anforderungen:

  • Die Grundvoraussetzung ist die Bereitschaft und Motivation, junge Menschen in einen Beruf und ins Erwerbsleben einzuführen.

  • Den Lernenden ist das im Bildungsplan festgelegte Programm zu vermitteln. Die Ausbildung hat nach einem Modell-Lehrgang zu erfolgen. Falls eine Firma nicht das gesamte Programm abdecken kann, sind Verbundlösungen mit anderen Firmen oder Lernzentren möglich. Die kantonalen Berufsbildungsämter helfen gerne, geeignete Kooperationsformen zu finden.

  • Die Anforderungen an zur Ausbildung von Lernenden berechtigten Personen sind im nBBG definiert und in der nBBV konkretisiert.

  • Die für die Ausbildung von Lernenden verantwortliche Person hat eine entsprechende Ausbildung zu absolvieren. Die Swissmem Academy beispielsweise bietet diese Kurse an: www.swissmem-academy.ch

  • Die Lernenden haben Anspruch auf einen Arbeitsplatz mit den notwendigen Einrichtungen und Geräten.

Neun Schritte zum Lehrbetrieb

1. Motivation
Grundvoraussetzung ist, dass im Betrieb die Motivation für die Ausbildung von Berufslernenden vorhanden ist.


2. Geeignete berufliche Grundbildung auswählen

Welche der reglementierten Swissmem-Berufslehren eignen sich für die Haupttätigkeitsgebiete ihrer Firma? Grundinformationen liefern die einzelnen Berufsbeschreibungen. Weiterführende Angaben enthalten die einzelnen Verordnungen über die berufliche Grundbildung. Detaillierte Informationen über die Ausbildungsinhalte finden Sie in Modell-Lehrgängen, insbesondere in den Leitfäden für die einzelnen Lehrberufe.


3. Ausbildungsplätze erschliessen

Es empfiehlt sich, geeignete Ausbildungsplätze in der Firma zu bestimmen und diese allenfalls bewilligen zu lassen.

 

4. Fragen
Auftretende Fragen betreffend beruflicher Grundbildung kann Swissmem Berufsbildung, das Berufsbildungsamt oder eine Unternehmung mit Ausbildungserfahrung beantworten.


5. Bildungsbewilligung einholen

Dem kantonalen Amt für Berufsbildung ist ein Gesuch für eine Bildungsbewilligung einzureichen. Ein kantonaler Berufsinspektor oder eine Berufsinspektorin besucht die Firma und erteilt die Bildungsbewilligung, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

 

6. Lernende suchen
Die Suche nach Lernenden kann über den kantonalen Lehrstellennachweis www.berufsberatung.ch/dyn/1235.asp, über Internet, Inserat, Aushang am Firmensitz usw. erfolgen. Die kantonalen Berufsberatungen führen in der Regel eine Liste über offene Lehrstellen, wo Sie Ihre Firma eintragen können.


7. Berufsbildner/in ausbilden

Die Firma bestimmt die verantwortliche Person für die Ausbildung und lässt diese eine entsprechende Ausbildung absolvieren. Ausbildungsangebot und Beratung: www.swissmem-academy.ch

 

8. Ausbildung im Betrieb planen


9. Lehrvertrag abschliessen

Die Lehrvertragspartner (lernende Person und Arbeitgeber) unterschreiben den Lehrvertrag und lassen ihn durch das kantonale Berufsbildungsamt genehmigen.

 

Offene Lehrstellen

Finde Berufsinformations-Veranstaltungen und offene Lehrstellen auf 
www.find-your-future.ch

way-up.ch

Mit dem Lehrgang way-up.ch bieten Sie eine praxisorientierte Alternative zum Universitätsstudium für Maturandinnen und Maturanden und wirken dem drohenden Ingenieurmangel entgegen. Weiter