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Fakten zu Robotics

Einmal vorgestellt: Industrieroboter heute.

Sie ist die grösste Abnehmerin von Robotern: die Industrie. Kein Wunder: Vom handgesteuerten Manipulator zum selbstständigen Kollegen in der smarten Fabrik – der Industrieroboter hat eine revolutionäre Entwicklung durchgemacht. Wo steht er heute, und was kann er leisten?

MENSCHLICH: DER COBOT

Kollaborationen zwischen Robotern untereinander und Menschen und Robotern werden in der Industrie immer wichtiger. Der Grund: Kleinserienproduktionen mit hohem Komponentenmix, die mehr Variabilität und mehr menschlichen Eingriff erfordern. Die neuen Robotergenerationen sind einfacher zu installieren und zu programmieren, und sie sind vernetzbar. Produzenten können sich so leichter denn je diversifizieren. In Zukunft wird noch mehr auf das Zusammenspiel von Robotern und autonomen mobilen Robotern, wie zum Beispiel Drohnen, gesetzt.

KLIMAFREUNDLICH: DER GRÜNE ROBOTER

Roboter helfen beim Klimaschutz: Schliesslich muss künftig möglichst CO2-neutral produziert werden. Moderne energieeffiziente Roboter reduzieren den Energieverbrauch in der Produktion. Da sie präzise arbeiten, wird weniger Ausschuss und fehlerhafte Ware produziert. Das spart Ressourcen. Roboter stellen auch relativ günstig Anlagen für erneuerbare Energien her, etwa Photovoltaikmodule oder Wasserstoff-Brennstoffzellen.

KLASSISCH: DER KNICKARM-ROBOTER

In der Fertigung sind immer noch die Knickarm-Roboter am typischsten. Sie können sich flexibel wie ein menschlicher Arm bewegen, sind aber präziser und wiederholgenauer und je nach Grösse stärker. An ihrem Arm lassen sich unterschiedlichste Werkzeuge montieren, die der Roboter auch während des Betriebs wechseln kann.

STARK: DER VERSORGENDE ROBOTER

Die Pandemie hat Schwächen in den globalisierten Lieferketten sichtbar gemacht. Daher werden Versorgungswege vermehrt neu gedacht und der Einsatz von Robotik beschleunigt. Automation kann die Produktionsbedingungen nämlich global angleichen und Hochlohnregionen eine neue Flexibilität bieten. Roboter bieten Produktivität, Flexibilität und Sicherheit. Durchbrüche bei der Vernetzung tragen dazu bei, dass Roboter vermehrt in Fertigungssektoren eingesetzt werden, die die Automation erst für sich entdeckt haben.

3 Facts zu Robotics

  1. Die Zahl der weltweit installierten Industrieroboter hat sich innerhalb von zehn Jahren (2010 bis 2019) mehr als verdreifacht.
  2. Die wichtigsten Absatzmärkte für Industrieroboter sind China, Japan, USA, Korea und Deutschland.
  3. Die Top 5-Länder mit der grössten Roboterdichte (Anzahl Roboter je 10'000 Beschäftigte) waren 2020: Korea, Singapur, Japan, Deutschland und Schweden.

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