Rückblick 2017 :: Swissmem Berufsbildung - Engagiert für den Nachwuchs

Berufsbildungstage 2017: Dem Erfolg auf der Spur

Erfolg ist selten geschenkt. Der Weg vom vagen Traum zu konkreten Zielen und schliesslich zur erfolgreichen Realisierung ist oft lang und mit Hürden verstellt. Die Swissmem-Berufsbildungstage gingen dieses Jahr der Frage nach, wie Erfolge möglich werden und was dies für die Welt der Bildung bedeutet.

 

Die persönliche Motivation und Begabung stehen oft am Anfang eines jeden Erfolgs. Werden diese zentrale Faktoren jedoch nicht durch ein passendes Team und ein geeignetes Umfeld ergänzt, so bricht der Erfolgsweg bald ab.

 

Doch was braucht es, damit Ziele erreicht werden können? Anhand von Beispielen aus der Welt der beruflichen Grundbildung, des Sports und der Unternehmenswelt zeigten die Berufsbildungstage 2017 eindrücklich auf, wie vielschichtig Erfolgsgeschichten sein können. Insgesamt liessen sich rund 250 Besucher an den drei Austragungsorten Luzern, Egerkingen und Rorschach von Best Practices inspirieren und nahmen neue Konzepte für den beruflichen Alltag mit nach Hause.

Arthur Glättli

In seinem einleitenden Referat ging Arthur Glättli, Leiter Swissmem Berufsbildung, auf aktuelle Trends und Entwicklungen in der Berufsbildung ein. Mit geeigneten Lehrmedien und strukturellen Anpassungen versucht Swissmem, zeitgemässe Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen sowie einen passenden Rahmen zu setzen, damit individuelle Erfolge möglich sind.

Silvan Melchior

Talentförderung bereits in frühen Jahren

Silvan Melchior, Goldmedaillengewinner im Beruf Elektroniker/in EFZ an den WorldSkills 2013 in Leipzig, zeigte lebhaft auf, wie sich aus Freude am Beruf, Ausdauer und Talent letztlich eine eindrückliche Laufbahn formt. Dank des Engagements seiner Ausbildner beim PSI in Villigen war es ihm nicht nur möglich, den Weltmeistertitel zu gewinnen, er schaffte es nach der Lehre auch direkt an die ETH, um dort ein Studium zu beginnen. (Präsentation)

 

Work with the best

Dass Talentföderung nicht nur Eliteförderung ist, sondern alle Alters- und Qualifikationsstufen betrifft, erläuterte Claudia Komminoth, Head of Human Resources and Finance bei PB SwissTools. Das Unternehmen kombiniert modernste Technologien des Lean Managements mit ganzheitlichen Personalentwicklungsmassnahmen und schafft es so, in seinem Marksegment weltweit eine Spitzenposition einzunehmen. (Präsentation)

 

 

 

 

Inspiration aus der Welt des Sports

Was alles möglich ist, wenn Talent und Motivation eine perfekte Verbindung mit einer Sportart eingehen, zeigte Denise Biellmann in ihrem Referat. Im Verlaufe ihrer Karriere gewann sie nicht nur zahlreiche WM- und EM-Titel. Mit ihrer Eislaufkunst prägte sich auch eine ganze Sportart - ein Privileg, das ganz wenigen Weltsportlern vorbehalten ist. Im anschliessenden Talk gewährte Biellmann Einblicke in ihre jetzige Trainertätigkeit und die Arbeit mit Jugendlichen.

Denise Biellmann

Die Damen-Nati machte es vor

Seinen Fokus vom Einzelsport verstärkt auf die Teamleistung legte René Kammerer in seinem Referat «Erfolg ist kein Glück - oder der Weg zur (olympischen) Medaille». Trotz schwieriger Rahmenbedindungen und mit geringen finanziellen Mitteln war es ihm als Headcoach gelungen, das Schweizer Frauen-Eishockeyteam in die Weltelite zu führen. Sein Ansatz: Experimentierfreudigkeit, Überzeugung, Teamgeist und Offenheit. (Präsentation)

René Kammerer

Eine Balance aus verschiedenen Faktoren

Was Erfolg in der persönlichen Lebenssituation bedeutet, muss jedes Individuum selbst definieren. Neben der fachlichen Fitness spielen auch die körperliche, soziale, emotionale und mentale Fitness eine Rolle. Auf Letzteres gingen vor allem Patrick Zwicky und Martin Käser ein. In Rahmen ihres interaktiven Beitrags hatten die Besucher die Möglichkeit, die Wirkung von Entspannungs- und Vitalisierungsübungen selbst auszuprobieren.

Die Fachreferenten Dr. Carina Renold-Fuchs (Luzern & St.Gallen) und Andreas Müller (Egerkingen) stellten in ihren Referaten viele praktische Aspekte, die über den Tag präsentiert worden waren, noch einmal in einen konzeptionellen Rahmen. Sie betonten, dass es in der Welt der Bildung nicht nur um Fächer, sondern primär um Menschen geht. Lernen stellt eine individuelle Herausforderung dar. Die Aufgabe der Ausbildner liegt darin, eine professionelle Beziehung zu gestalten und den Erfolg der Lernenden zu ermöglichen. Dabei ist klar: Der Weg des geringsten Widerstands führt in der Regel bergab. Der Weg nach oben ist mit Anstrengung - aber letztlich auch mit Spass und Befriedigung verbunden.

 

Kontakt

Christian Grob

Leiter Marketing & Verkauf

 

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