1. Wettbewerbstag am 15.11.2007

Ein Wettbewerb der Superlative: 46 Länder, 823 Teilnehmer/innen, 38 Berufe. Beim Beruf Automatiker hat es am meisten Teilnehmer/innen: 54 aus 27 Ländern. Hier einen Medaillenplatz zu erkämpfen ist wahrlich keine leichte Aufgabe!

 

Die Länder mit den meisten Teilnehmer/innen:

 

  • Japan  51 
  • Korea  47
  • Finnland 45
  • Frankreich 43
  • Schweiz  40

 

Ein imposantes Bild zeichnete auch die Lage des Austragungsortes sowie die Zuschauerkulisse: Tausende von kleinen und grossen Besucher strömten in das grosszügig gestaltete Messegelände. Die Schüler/innen mussten bei jedem Beruf Aufgaben lösen und in einem schön gestalteten Heft festhalten. Das Mittagessen nahmen die Kleinen gemeinsam und sehr geordnet ein!


Interview mit Stéphane Balet, Experte Elektroniker/in

«Pascal Loher ist ruhig und konzentriert. Wenn es so weitergeht, bin ich zufrieden. Auch die Infrastruktur gibt keinen Anlass zu Reklamationen. Wir sind in einer neuen, extra für diese Berufs-WM erstellte Halle untergebracht. Es hat viel Platz und es ist hell und angenehm hier zu arbeiten. Leider ist unser Hotel weit entfernt. Wir müssen ca. 1 Stunde für die Anfahrt mit dem Bus rechnen, das gibt dann sehr lange Arbeitstage. Die gestrige Eröffnungsfeier in Shizuoka war nicht so, wie es in den Vorjahren organisiert war. Die Experten waren nicht im selben Raum wie die Teilnehmer und mussten alles auf einem Monitor verfolgen. Das gab Unstimmigkeiten mit dem Organisationskommitee. Wir hoffen nun, dass wenigstens die Schlussfeier in Numazu besser organisiert ist und diese in einer grossen Halle stattfindet!»

 

Der Chefexperte hat eine wichtige Funktion. Er wird jeweils von den Experten für zwei weitere Jahre gewählt. Bei den Elektronikern ist dies Gareth Humphreys.
 

Fünfzehn Länder sind vertreten. Neu dabei sind Vietnam, Thailand und Indonesien.

an jedem der vier Tage wird eine andere Aufgabe gestellt. Diese wurde von den Experten vorbereitet und vorgestellt. Gewählt haben die Experten folgende Aufgaben:

 

1. Tag  Aufgabe von Deutschland      

Entwicklung einer Leiterplatte mit der Funktion, die Distanz über einen Sensor anzuzeigen. Eine mögliche Lösung sowie die Aufgaben über die 4 Tage werden jeweils den Zuschauern vorgestellt.

 

2. Tag  Aufgabe von Singapore, Tunesien und Schweiz

Entwickeln einer Microprozessor Software in der Programmiersprache C sowie am Nachmittag Messaufgaben an vorgegebenen Messobjekten.

 

3. Tag Aufgabe von Japan

Fehlersuche an vorgegebenen Objekten und am Nachmittag Fertigstellung der Leiterplatte vom Montag.


4. Tag Aufgabe von Korea  

Montagearbeiten

Automatiker

Ciril Stefanini (links) und Adrian Trachsel
Orientierung über die nächste Aufgabe
Unter ständiger Beobachtung der Konkurrenz: Immerhin waren unsere Swissmem-Teilnehmer bereits Weltmeister und Vizeweltmeister - da ist es doch wichtig zu wissen, was die anderen machen! Ciril und Adrian lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und wurden an den verschiedenen Tests darauf vorbereitet.

Elektroniker

Pascal Loher:
Volle Konzentration

Konstrukteur

Marc Stämpfli bei der ersten Aufgabe
Die Pause wird genutzt, um sich mit der Psychologin des CH-Teams zu unterhalten